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Wird Anti-Spam-Software immer den Spam erkennen?
Spamming - Branchen-Insider in Amerika warnen inzwischen davor, dass man bei der Verwendung bestimmter Ausdrücke riskiert, dass die eigenen Mails vom System als Spam herausgefiltert werden und den Empfänger nie erreichen. So etwa soll man vorsichtig sein bei Business-Mails - Begriffe wie "mortgage", "money" oder "credit card" tauchen nicht selten in Spams auf. Ebenso sollte man etwa beim Austausch von Mails mit Freund oder Freundin die intimen Körperteile möglichst nicht beim Namen nennen - denn gerade Porno-Spams sind mit diesen Ausdrücken ja gespickt. Vorsicht auch mit dem Wort "free". Und ebenso mit dem Begriff "opt" (besonders im Zusammenhang mit "in" oder "out"). Mit dem neuen amerikanischen Anti-Spam-Gesetz ("Can-Spam Act") sind laut Beobachtern die Filter, die in den Mail-Maschinen von Firmen und Zugangsprovidern installiert werden, schärfer geworden. Selbst (und gerade auch) Spam-Bekämpfer haben zunehmend dieses Problem. So etwa erklärt McAfee Chef-Softwarearchitekt Craig Hughes, auch Mitentwickler des Open-Source-Spamfilters SpamAssassin, dass er in seinen Mails natürlich viel über Spam spricht, oft ganze Werbemails zititert - und so selbst nicht selten gefiltert wird.

21.3.2004: Mehr Spam - weniger Porn

Studie - Trotz aller Versuche die Spamflut einzudämmen steigt diese unvermindert an. Die Marktforschungsagentur Pew International berichtet von einer Befragung der Email-User, in der 24 Prozent über eine deutliche Spam-Zunahme in diesem Jahr klagen. Doch etwa der gleiche Prozentsatz sagt, dass es zwar mehr Spam aber weniger mit pornografischen Inhalten gibt als im Vorjahr. Hintergrund für die Befragung war das am 1. Januar 2004 in den USA in Kraft getretene Antispam-Gesetz, was nach Meinung von Pew International bislang noch keine Wirkung zeigt.



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